Bremen mit und ohne Kind.

Bremen ist mir lieber.

Nord- Nordwest und einmal abbiegen: Bremen. Lasst Hamburg doch mal links liegen und fahrt nach Bremen.

Bremer Erinnerungen

Warum Bremen? Erstens wegen der Bremer Stadtmusikanten und zweitens wegen der Menschen.  Einfach mal ganz was anders.

Bremen ist für mich das zweite Mal schon eine große Überraschung gewesen. Das erste Mal war ich in Bremen vor vielen Jahren mit Kind und Kegel auf dem Campingplatz und es war wunderschön.

Warum Bremen mit Kind und Kegel? Na ich hatte vom Universum in Bremen gehört und nachdem wir das Jahr vorher in San Francisco so begeistert von dem Exploratorium , waren wollten wir unbedingt das Universum in Bremen sehen.

Wir haben in Bremen nicht nur den wunderschönen Campingplatz vorgefunden, nein wir haben auch dieses wunderbare Museum voller Experimente erleben dürfen. Dann haben wir noch ein ganz besonderes Festival besucht. LA STRADA, das Internationales Festival der Straßenkünste in Bremen. Dieses Festival ist einfach Zaubern, Staunen und Figuren und Akrobatik auf allen Plätzen. Ein Genuss für jedes Alter.

Dieses Jahr 2017 war ich eingeladen diese tolle Stadt ein zweites Mal kennen zu lernen.

Bremen die Hansestadt

Das Reiseblogger Bar Camp war in Bremen zu Gast. Frühling in Bremen, die Reiseblogger Gemeinschaft erkundete Bremen und die Stadt unterstützte die Veranstaltung mit Führungen und vermittelte Ansprechpartner.

Hafencity Bremen. Reiseblogger

Eine Stadt voller jungen Studenten, die einen ganz zauberhaften Altstadtkern besitzt, nicht nur mit dem Roland und den Stadtmusikanten, sondern netten kleinen Häusern und vielen versteckten Ecken. Was mich auch beeindruckt hat an Bremen, sind dessen nette Kneipen, die witzige Graffitis, Menschen, die sich auf der Straße anlächeln, Gespräche in der Straßenbahn und ein trockener Humor, der sparsam mit Worten umgeht. Eine Begegnung in der Strassenbahn: „Wo kommen Sie her? Aus Nürnberg. Wie finden Sie die Bremer? Witzig, freundlich und nett. Das kann ich nicht verstehen, der Bremer ist dafür bekannt den Mund nicht aufzubekommen und freundlich na ja. – Meine Antwort: das sagen wir über uns Franken auch, deshalb passt das!“

Die Innenstadt ist heraus geputzt und den Roland kennt jeder genau wie die Stadt Musikanten. Die vielen kleinen Kneipen, Kleinkunst Bühnen und Secont Hand Läden machen Freude beim entdecken. Bremen hat in der Arbeits- und Armutsstatistik einen vorderen Platz. Deshalb ist nicht alles so blank wie es aussieht, aber es lohnt sich ein zweiter Blick. Bremen will entdeckt werden. Dafür sind die Leihfahrräder und der öffendliche Nahverkehr eine ganz wunderbare Sache. Bremens Infrastruktur ist gut mit dem Rad zu erkunden, probieren Sie es aus.

Übernachten in Bremen

Der Bahnhof war unglaublich sauber und da ich das große Vergnügen hatte im Courtyard Marriott direkt am Bahnhof übernachten durfte, kann ich das schon beurteilen. Was mir an dem Hotel besonders gefallen hat, ist die perfekte Lage direkt am Bahnhof, die großen Zimmer und dass die Fenster zum Öffnen sind.  Ich kann wie viele nicht oder ganz schlecht schlafen bei geschlossen Fenstern und liebe die kühle frische Nachtluft.

Gegenüber dem Bahnhof war an diesem Wochenende das große Ostervolksfest. Riesenrad, wilde Maus und viele Pommes Buden lockten die Massen. Ein zauberhafter Anblick von meinem Hotelzimmer aus. Bis ich am Morgen wieder wach wurde hatten die Müllmänner schon wieder alles sauber gemacht und gingen zum Frühstücken. Das fand ich wirklich beindruckend.   Das Courtyard Marriott ist hier eine super Wahl. Zum Frühstück sollten sie wirklich noch im Hause bleiben und nicht zu früh abreisen. Ich konnte mir an der Waffelstation selbst Waffeln backen mit süßem Ahorn Sirup und frischen Früchten. Mein persönliches Highlight.  Natürlich gibt es noch viel mehr und es wurde ständig nachgefühlt so dass auch Langschläfer noch eine tolle Auswahl hatten.

Frühstück im Cortyard Bremen

Frühstück im Cortyard Bremen

Hafencity Bremen

Modern und aufgemotzt kommt die neue Hafencity daher. Architektonisch immer wieder überraschend stehen alte Gebäude und neue Gebäude im Dialog oder als Kontrastpunkte nebeneinander. Kunstwerke dazwischen lockern das Ganze auf und geben Raum zwischen den großformatigen Gebäuden und Fabrikhallen. Jetzt sieht man schon, dass es auch Parks geben wird und eine Begrünung der Fassaden ist angedacht. Das Wasser ist nie weit in der neuen Hafen City Bremen und es gibt hier ein Segelschiff, das den Kaffee anlandet. Damit ist der alte Hafen doch noch lebendig. Es gibt Wohnungen, die haben einen Lastenaufzug für den privaten PKW und damit fahren sie bequem bis in die 3. Etage ihrer Wohnung und andere Wohnungen haben einen Bootsanlegeplatz. Restaurants in der Hafen City sind absolut im Trend und hier ist teilweise eine Reservierung notwendig, damit ihr einen Platz bekommt. Fahrräder in Bremen könnt ihr leihen. Um einfach und günstig unterwegs zu sein empfehle ich für ein Wochenende die „ErlebnisCard“ von Bremen erleben. Eine Tageskarte gibt es ab 17,90 für einen Erwachsenen und zwei Kinder. Mit der Karte ist nicht nur der öffentliche Nahverkehr umsonst sondern auch viele Attraktionen ermäßigt. Macht einfach eine Tour durch diesen neuen Stadtteil, es rentiert sich wirklich. Da die Wege außerhalb des Zentrums weitläufig sind, ist ein Leihfahrrad eine gute Idee.

Bremen Marktplatz

Coworking in Bremen

Bremen heute ist viel mehr als nur der Roland und die Bremer Stadtmusikanten. Die ganzen Tipps hier sind nur aus einem Wochenende entstanden, es gibt viel mehr zu entdecken. Einfach mal die Ausfahrt Bremen nehmen und die Stadt anschauen. Bremen ist jung, überraschend, innovativ und lebendig. Die Stadt hat wunderbare Coworkingspaces und die digitale Scene fühlt sich wohl in dieser Stadt. Die Startup Scene ist auch in Bremen nicht zu übersehen, einfach aufgrund der vielen Ausgründungen aus den Universitäten. Ich persönlich habe das Coworking Space von neusta kennen gelernt und es hat mir gut gefallen. In der ganzen Stadt verteilt gibt es aber mehrere Coworking Plätze an denen sich auch Digitale Nomaden wohlfühlen.

Aktuelles in Bremen:

Das Museum Böttcher eröffnet im Oktober 2017 eine große Ausstellung zum Thema Schlaf, auf diese freue ich mich schon sehr. Mit dem Thema Schlaf verdiene ich mir übrigens das Geld für meine Reisen und nach Bremen komme ich ganz sicher wieder.

Diese Reise nach Bremen wurde durch die kostenlose Übernachtung im Courtyard by Marriott unterstützt. Was aber keinen Einfluss auf meine Bewertung hat. Danke auch an das Team vom Reiseblogger Barcamp Bremen.

Mein Zimmer in Bremen, Marriot Hotel

Gute Reise und wir sehen uns im Norden

Christine

 

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